modus operandi: KI-Kunst

Workshop Playground mit Ana Vollwesen

Manchmal reicht ein kleiner kreativer Funke – und plötzlich öffnet sich eine ganz neue Welt. Genau diesen Funken wollen wir im Workshop gemeinsam entfachen: leicht, verspielt und ohne jede Angst vor Technik. Denn hier geht es nicht darum, Expert*innen zu werden, sondern darum, KI als kreative Partnerin zu erleben – eine, die inspiriert, überrascht und manchmal auch herrlich chaotisch mit uns experimentiert. 

Gemeinsam tauchen wir in verschiedene Zugänge zu einem KI-Programm ein und probieren aus, wie sich Ideen verwandeln, vermischen oder komplett neu entstehen können. Wir testen spielerisch Funktionen aus, werfen spontane Gedanken in den Raum, entwickeln Mini-Projekte und schauen, wohin uns die Impulse tragen. Dabei entsteht ein Raum für echten Austausch: Du kannst deine Fragen stellen, deine Neugier ausleben und dich von den Ideen anderer anstecken lassen. 

Hier wird KI nicht als Werkzeug, sondern als Komplizinnenschaft verstanden — ein Team aus digitalen Möglichkeitsmaschinen, das gemeinsam Machtstrukturen aufbricht und Normalität demontiert. Die Werke fordern die Betrachter*innen heraus, ihre eigenen Regeln zu hinterfragen und eine neue soziale Topografie zu denken.

Workshopleitung

Ana Vollwesen (vollwesen) ist eine multidisziplinäre Künstlerin aus Wien, die dort ansetzt, wo Regeln bröckeln und Gewohnheiten ins Wanken geraten. Ihre Arbeiten sind Expeditionen an die Ränder des gesellschaftlich Erlaubten, kleine Laboratorien, in denen Macht, Normen und soziale Gerechtigkeit seziert, neu zusammengesetzt und manchmal liebevoll sabotiert werden.

Vollwesens Werke sind kritische Gedankenspiele – scharf wie Skalpellklingen und zugleich überraschend soft, mit einer Prise Cuteness als Köder für unbequeme Wahrheiten. Hinter all dem blitzt eine unerschütterliche Utopie hervor: die Vorstellung, dass Kunst Räume öffnen kann, in denen Gleichheit nicht nur gefordert, sondern bereits geprobt wird.

In ihren digitalen Arbeiten kollidiert algorithmische Präzision mit menschlicher Rebellion. Die KI-Prints wirken wie Protestplakate aus einer Zukunft, die sich weigern, brav zu sein. Statt Neonpink greifen jetzt ganze Farbstürme an, grafische Fragmente widersprechen einander, und niedliche Elemente tarnen gesellschaftskritische Spitzen, die tief schneiden.

Hard Facts

SA, 18. April
13 – 18 Uhr

Teilnahmegebühr:
35 €
inkl. Kaffee und Snacks

Anmeldung per Mail an:
habedieehre@oag.studio

Komm vorbei, lass dich überraschen und nimm eine ordentliche Portion Inspiration mit nach Hause!